Allgemeine Informationen zuR Pensionsvorsorge
Die gesetzliche Pensionsvorsorge
reicht als alleinige Basis für eine ausreichende Pensionsvorsorgung
in keiner Weise aus.
Die private Pensionsversicherung
wird immer mehr zum zentralen Baustein der Zukunftsvorsorge für das Alter.
Das staatliche Pensionssystem kann also immer nur eine Grundsicherung
schaffen, die für die Erhaltung des gewohnten Lebensstandards
oder für die Erfüllung besonderer Wünsche im
Alter auf gar keinen Fall ausreicht.
Die Pensionsvorsorge gleicht einem Drei Säulen Modell, dass aus staatlicher, betrieblicher und privater Vorsorge besteht.
Die Pensionsvorsorge in Österreich
Das staatliche Pensionssystem leistet mit Abstand den bedeutendsten Anteil an der Altersversorgung. Aber diese Säule reicht nicht mehr aus, da die Menschen künftig länger leben und der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung steigt. Daher ist zur Sicherung des Lebensstandards im Alter eine zusätzliche Altersvorsorge notwendig.
Die staatliche Rentenversicherung basiert auf dem Generationenvertrag und wird im so genannten Umlageverfahren finanziert. Konkret bedeutet dies, dass die heute Erwerbstätigen mit ihren Beiträgen für die laufenden Rentenleistungen aufkommen, während ihre eigenen Renten später durch die dann erwerbstätigen Versicherten finanziert werden.
Die betriebliche und private Pensionsvorsorge wird durch den individuellen Abschluss von geeigneten Versicherungsverträgen und Anlagealternativen betrieben. Nach dem Kapitaldeckungsverfahren werden die für jeden einzelnen aufgewendeten Beträge auf dem Kapitalmarkt investiert, verzinst und im Alter als einmalige Kapitalleistung oder als laufende Pension ausgezahlt. In Frage kommen hier beispielsweise Pensionsversicherungen, Lebensversicherungen, Investmentfonds und Banksparpläne.
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